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Eintracht-Stadion
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Junge, ich bin Fantomas
- Löwe
- Beiträge: 82
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Re: Eintracht-Stadion
Ich war immer skeptisch, ob ein neues, reines Fußballstadion wirklich notwendig ist. Aber mittlerweile glaube ich schon, dass man langfristig einen Nachteil ohne hat. Neben vielen Gründen ist das möglicherweise auch ein ausschlaggebender Punkt bei Neuverpflichtungen. Ich hätte nur Sorge, dass es a) zu groß geplant wird und b) zu „unsexy“. Ich wünschte mir dann weiterhin etwas leicht Kurviges (am besten in Südrichtung 
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Eulenspiegeler
- Löwe
- Beiträge: 52
- Registriert: 04.08.2025
Re: Eintracht-Stadion
Aaaaaaalso. Das Eintracht-Stadion ist nicht mehr zeitgemäß. Ich behaupte, wir befinden uns in einem der schlechtesten Stadien des Profifußballs. Sicherlich gibt es Ausnahmen wie Verl, Heidenheim, Kiel etc. aber zumindest in Kiel ist Großes geplant. Eine Laufbahn gibt es nur noch bei der Hertha, Nürnberg und bei uns. Bei Hertha kann ich die Laufbahn noch verstehen, schließlich ist es unser Nationalstadion, dort wo große Leichtathletikwettbewerbe hingehören und ggf. auch Olympia wird wieder ein Thema.
In Braunschweig macht die Laufbahn wenig Sinn, die Deutschen Leichtathletikwettbewerbe können in kleinere Stadien wie Wattenscheid vergeben werden, da moderner und in der Größenordnung absolut ausreichend dafür. Eine Kurve braucht dann eigentlich kein Mensch mehr; ein Stadion wie in Wolfsburg (ohohohoh, er hat Wolfsburg gesagt…) oder Aachen könnte hier Vorbild sein. 30k mögen reichen, ein paar mehr können nicht schaden, jedoch kann zu groß auch ein Problem sein, bei nur mäßigem sportlichem Erfolg. Nur mit einem neuen Stadion generiert man mehr Einnahmen, mehr Logen, mehr VIP's , mehr Service und mehr Komfort = mehr Zuschauer. Eigentlich eine simple Formel, die auch jedem Traditionalisten einleuchten müsste. Auch wird man darüber nachdenken müssen, ob dieser Standort noch funktioniert - mehr Zuschauer bedeutet leider auch mehr Verkehr und mehr Belastung der Anwohner. Hier wird man sicherlich Probleme bekommen, die so ein Bauvorhaben auf Jahre blockieren oder unmöglich machen kann. Gerade wenn man neue Einnahmen generieren möchte, wie zum Beispiel durch Konzerte. Einfach wird der Weg also nicht, aber notwendig
In Braunschweig macht die Laufbahn wenig Sinn, die Deutschen Leichtathletikwettbewerbe können in kleinere Stadien wie Wattenscheid vergeben werden, da moderner und in der Größenordnung absolut ausreichend dafür. Eine Kurve braucht dann eigentlich kein Mensch mehr; ein Stadion wie in Wolfsburg (ohohohoh, er hat Wolfsburg gesagt…) oder Aachen könnte hier Vorbild sein. 30k mögen reichen, ein paar mehr können nicht schaden, jedoch kann zu groß auch ein Problem sein, bei nur mäßigem sportlichem Erfolg. Nur mit einem neuen Stadion generiert man mehr Einnahmen, mehr Logen, mehr VIP's , mehr Service und mehr Komfort = mehr Zuschauer. Eigentlich eine simple Formel, die auch jedem Traditionalisten einleuchten müsste. Auch wird man darüber nachdenken müssen, ob dieser Standort noch funktioniert - mehr Zuschauer bedeutet leider auch mehr Verkehr und mehr Belastung der Anwohner. Hier wird man sicherlich Probleme bekommen, die so ein Bauvorhaben auf Jahre blockieren oder unmöglich machen kann. Gerade wenn man neue Einnahmen generieren möchte, wie zum Beispiel durch Konzerte. Einfach wird der Weg also nicht, aber notwendig
Braunschweiger Junge seit 1993
Re: Eintracht-Stadion
https://www.braunschweiger-zeitung.de/s ... eiter.html
Ist zwar hinter einer Schranke, aber ich fasse es gerne zusammen:
Zum einen wird Kessels Aussage aus dem SBG aufgenommen, ein besseres bzw wettbewerbsfähigeres Stadion zu bekommen. Frau Kumpis erkennt an, dass grundsätzlich die Infrastruktur die Rahmenbedingungen bieten muss, um erfolgreich zu sein. Sie spricht u.a. "Optimierung im Bestand an".
->Ich lese/höre nicht raus, dass es unbedingt größer werden muss, denke aber es wäre schon besser.
Zur Laufbahn: hier ist man sich uneins. Die Stadt möchte ein Stadion mit Laufbahn, damit weiter die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in BS ausgetragen werden können. Den Status "4.größtes LA-Stadion in Deutschland" wollte man erhalten.
Auch Frau Kumpis denkt an die LA-Sparte der Eintracht und möchte eine Lösung die auch für sie passt.
Kessel und Fan-Vertreter würden eher ein reines Fußballstadion bevorzugen.
Zum Standort: ein Neubau woanders steht nicht zur Debatte. Niemand sucht ein Grundstück, Kessel und Fan-Vertreter Mario Goldmann sehen es als wichtiger an , am bisherigen Standort zu bleiben . Da Frau Kumpis auch lieber an "den Bestand" denkt, riecht es sehr stark nach Umbau, über den diskutiert wird.
Zum bestehenden Mietvertrag: läuft bis 2028 mit Option um 5 Jahre zu verlängern. Die Stadt sieht gar einen Vertrag bis 2033 (ist wahrscheinlich eher pragmatisch gedacht - in 2 Jahren wird es keine sinnvolle Alternative geben).
Die Finanzierung ist nicht ansatzweise geklärt.
Gerade weil auch weitere Investition anstehen, wie Leistungszentrum, Erneuerungen von Kabine, Eingängen.
Mein Fazit:
Eigentlich wissen so ziemlich alle , dass was passieren muss. Dann hörts aber auch schon wieder auf, denn was dieses "was" ist, weiß keiner, im Sinn von: Wie genau? Wann? Mit wem? Für wen? Und wer bezahlts?
Ist zwar hinter einer Schranke, aber ich fasse es gerne zusammen:
Zum einen wird Kessels Aussage aus dem SBG aufgenommen, ein besseres bzw wettbewerbsfähigeres Stadion zu bekommen. Frau Kumpis erkennt an, dass grundsätzlich die Infrastruktur die Rahmenbedingungen bieten muss, um erfolgreich zu sein. Sie spricht u.a. "Optimierung im Bestand an".
->Ich lese/höre nicht raus, dass es unbedingt größer werden muss, denke aber es wäre schon besser.
Zur Laufbahn: hier ist man sich uneins. Die Stadt möchte ein Stadion mit Laufbahn, damit weiter die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in BS ausgetragen werden können. Den Status "4.größtes LA-Stadion in Deutschland" wollte man erhalten.
Auch Frau Kumpis denkt an die LA-Sparte der Eintracht und möchte eine Lösung die auch für sie passt.
Kessel und Fan-Vertreter würden eher ein reines Fußballstadion bevorzugen.
Zum Standort: ein Neubau woanders steht nicht zur Debatte. Niemand sucht ein Grundstück, Kessel und Fan-Vertreter Mario Goldmann sehen es als wichtiger an , am bisherigen Standort zu bleiben . Da Frau Kumpis auch lieber an "den Bestand" denkt, riecht es sehr stark nach Umbau, über den diskutiert wird.
Zum bestehenden Mietvertrag: läuft bis 2028 mit Option um 5 Jahre zu verlängern. Die Stadt sieht gar einen Vertrag bis 2033 (ist wahrscheinlich eher pragmatisch gedacht - in 2 Jahren wird es keine sinnvolle Alternative geben).
Die Finanzierung ist nicht ansatzweise geklärt.
Gerade weil auch weitere Investition anstehen, wie Leistungszentrum, Erneuerungen von Kabine, Eingängen.
Mein Fazit:
Eigentlich wissen so ziemlich alle , dass was passieren muss. Dann hörts aber auch schon wieder auf, denn was dieses "was" ist, weiß keiner, im Sinn von: Wie genau? Wann? Mit wem? Für wen? Und wer bezahlts?
Re: Eintracht-Stadion
Win Win Situation: Neubau Süd und Gegengerade, Nord und Haupt modifizieren und zwar so, dass es eine Möglichkeit gibt die Laufbahn zu Spielen der Eintracht zu verstecken. Entweder mit ausfahrbaren Tribünen oder einer anderen Möglichkeit auf die ich momentan nicht komme. Bis 2033 wird es sicherlich nichts. Wenn man aber bedenkt wieviel Kohle die Stadt in die Stadthalle pumpt, 130 Millionen?, wäre für die Summe sicherlich ein schöner Umbau drin und was stahlt wohl mehr ins Land? Wohl eher das Stadion oder?
Re: Eintracht-Stadion
Seit mind. fünf Jahren gibt es den Plan, das Tennisheim abzureißen und in Kombi mit einer Tagespflege neu zu errichten. Bis heute ohne Ergebnis. Da geht es um ca. 5 Mio €. Deshalb fehlt mir die Phantasie, wie das bei einem wesentlich teueren Stadionprojekt werden soll.
Re: Eintracht-Stadion
Da bin ich bei dir. Geldgeber zu finden wird schwer. Kreativität und Mischform wird wohl gefragt sein:Altloewe hat geschrieben: 18 Feb 2026, 23:05 Seit mind. fünf Jahren gibt es den Plan, das Tennisheim abzureißen und in Kombi mit einer Tagespflege neu zu errichten. Bis heute ohne Ergebnis. Da geht es um ca. 5 Mio €. Deshalb fehlt mir die Phantasie, wie das bei einem wesentlich teueren Stadionprojekt werden soll.
Wenn es wirklich um ein reines Fussball-Stadion geht, denke ich wird es möglich sein , eine Art Fananleihe aufzulegen, die auch gut gezeichnet wird. Oder Stadionanteile an Fans zu verkaufen, natürlich in angemessenem Umfang.
Dann wird Eintracht schon mal anfangen müssen, die Transfererlöse auf die Seite zu legen.
Die Stadionnamensrechte werde wohl an einen Sponsor gehen.
Ohne Eigen- bzw . Risikokapitalgeber wird es nicht funktionieren (VW?, Fam Staake?, Die NewYorkers ? , etc)
Dazu noch ein bisschen Vertrauen einer Bank (BraWo wohl nicht. DB? LB NDS?)
Welchen Teil die Stadt geben kann , weiß ich nicht - politisch verstehe ich jeden, der gerne die Krankenhäuser erhalten möchte ehe in ein Fußballstadion investiert wird.
So oder so, es wird eine riesen Anstrengung , denn unter 100 Mio wirds schwer was Brauchbares hinzustellen.
Und eine Insolvenzfalle darf es auch nicht werden: muss also auch für einen Abstiegsfall noch irgendwie finanzierbar sein.
Also Ansatzpunkte gäbe es, jetzt fehlen nur noch die Antworten auf die anderen Fragen
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BlauGelbeBurg
- Löwe
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- Registriert: 19.05.2025
Re: Eintracht-Stadion
Der Standort ist wohl gesetzt, wobei noch mehr Zuschauer für die Anwohner und VerkehrsAG schwierig wird.
Der Plan von früher, VW übernimmt und baut uns ein Stadion woanders wird heute leider nicht mehr funktionieren.
Bei der Abstimmung war ich auch für Unbau, aber nur weil uns das Teil sonst verrottet wäre.
Die Laufbahn wird nur von wenigen regelmäßig genutzt... Rüningen?
Umsetzbar, Kurven begradigen und höher bauen. Gerade beim Hüpfen in der Süd wackelt es heute schon beträchtlich, ob das ewig hält?
Der Plan von früher, VW übernimmt und baut uns ein Stadion woanders wird heute leider nicht mehr funktionieren.
Bei der Abstimmung war ich auch für Unbau, aber nur weil uns das Teil sonst verrottet wäre.
Die Laufbahn wird nur von wenigen regelmäßig genutzt... Rüningen?
Umsetzbar, Kurven begradigen und höher bauen. Gerade beim Hüpfen in der Süd wackelt es heute schon beträchtlich, ob das ewig hält?
Re: Eintracht-Stadion
Und / oder Spielfeld tiefer legen und bestehende Tribünen dann nach unten verlängern.
Ich glaube, so hat es dereinst Werder Bremen gemacht, um die Laufbahn loszuwerden.
Ich glaube, so hat es dereinst Werder Bremen gemacht, um die Laufbahn loszuwerden.
Re: Eintracht-Stadion
Zum absenken des Spielfeldes gab es schon eine Studie, es ist unrentabel das Feld abzusenken und die Tribünen nach unten zu ziehenwilhelm62 hat geschrieben: 19 Feb 2026, 17:37 Und / oder Spielfeld tiefer legen und bestehende Tribünen dann nach unten verlängern.
Ich glaube, so hat es dereinst Werder Bremen gemacht, um die Laufbahn loszuwerden.
Finde nur leider keinen Artikel dazu
Re: Eintracht-Stadion
Das Stadion geht leider gar nicht mehr, auch wenn es irgendwie was Romatisches hat
Re: Eintracht-Stadion
Am sinnvollsten wäre ein Neubau, alles andere eher unnützes Geld verbrennen. Ein Umbau würde auch nicht gerade billig und außerdem bleibt alt alt. Die letzte Renovierung war auch nicht gerade billig und nach jetzt gut 10 Jahre später fällt die nächste große Investition an.
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Eulenspiegeler
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- Beiträge: 52
- Registriert: 04.08.2025
Re: Eintracht-Stadion
Da bin ich bei dir. Wir haben es leider mit mehreren heftigen Problemen auf dem Weg dorthin zu tun. Neben dem fehlenden Geld des Vereins und vor allem dem fehlenden Geld des Eigentümers (die Stadt ist quasi pleite bei einer Milliarde Schulden) bleibt der verquerre Wunsch einiger, diese Tartanbahn zu behalten, wg. einer seltenen Veranstaltung wie der Leichtathletikmeisterschaft.Fan1973 hat geschrieben: 20 Feb 2026, 14:09 Am sinnvollsten wäre ein Neubau, alles andere eher unnützes Geld verbrennen. Ein Umbau würde auch nicht gerade billig und außerdem bleibt alt alt. Die letzte Renovierung war auch nicht gerade billig und nach jetzt gut 10 Jahre später fällt die nächste große Investition an.
Eintracht täte gut daran sich erstmal intern zu positionieren und mit möglichen Sponsoren eine Machbarkeitsstudie und eine Standortfrage zu erörtern. Wenngleich nur als Druckmittel gegenüber der Stadt. Die Stadt weiß genau, Ohne Eintracht ist das Stadion ein noch größeres Wirtschaftsgrab. Wir sind Hauptmieter und Werbeträger No1 in der Stadt, weder die Lions mit ihren 3000 Leuten im Stadion noch einmalige Events wie die Meisterschaften würden der Stadt Einnahmen sichern. Eintracht muss Fordern und nicht Bitten und Plan B präsentieren, solide finanziert um sich vor allem sportlich / finanziell weiter zu entwickeln. Auch andere Nutzungen wie Konzerte könnten dort realisiert werden, Tagungen etc. Aber mit der Rumpelbude geht einfach nicht mehr viel. Also Eintracht, aufraffen und nicht kuschen. Wir sind Eintracht, darf keine Worthülse bleiben.
Braunschweiger Junge seit 1993