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Eintracht-Stadion
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Junge, ich bin Fantomas
- Löwe
- Beiträge: 82
- Registriert: 19.03.2025
Re: Eintracht-Stadion
Ich war immer skeptisch, ob ein neues, reines Fußballstadion wirklich notwendig ist. Aber mittlerweile glaube ich schon, dass man langfristig einen Nachteil ohne hat. Neben vielen Gründen ist das möglicherweise auch ein ausschlaggebender Punkt bei Neuverpflichtungen. Ich hätte nur Sorge, dass es a) zu groß geplant wird und b) zu „unsexy“. Ich wünschte mir dann weiterhin etwas leicht Kurviges (am besten in Südrichtung 
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Eulenspiegeler
- Löwe
- Beiträge: 51
- Registriert: 04.08.2025
Re: Eintracht-Stadion
Aaaaaaalso. Das Eintracht-Stadion ist nicht mehr zeitgemäß. Ich behaupte, wir befinden uns in einem der schlechtesten Stadien des Profifußballs. Sicherlich gibt es Ausnahmen wie Verl, Heidenheim, Kiel etc. aber zumindest in Kiel ist Großes geplant. Eine Laufbahn gibt es nur noch bei der Hertha, Nürnberg und bei uns. Bei Hertha kann ich die Laufbahn noch verstehen, schließlich ist es unser Nationalstadion, dort wo große Leichtathletikwettbewerbe hingehören und ggf. auch Olympia wird wieder ein Thema.
In Braunschweig macht die Laufbahn wenig Sinn, die Deutschen Leichtathletikwettbewerbe können in kleinere Stadien wie Wattenscheid vergeben werden, da moderner und in der Größenordnung absolut ausreichend dafür. Eine Kurve braucht dann eigentlich kein Mensch mehr; ein Stadion wie in Wolfsburg (ohohohoh, er hat Wolfsburg gesagt…) oder Aachen könnte hier Vorbild sein. 30k mögen reichen, ein paar mehr können nicht schaden, jedoch kann zu groß auch ein Problem sein, bei nur mäßigem sportlichem Erfolg. Nur mit einem neuen Stadion generiert man mehr Einnahmen, mehr Logen, mehr VIP's , mehr Service und mehr Komfort = mehr Zuschauer. Eigentlich eine simple Formel, die auch jedem Traditionalisten einleuchten müsste. Auch wird man darüber nachdenken müssen, ob dieser Standort noch funktioniert - mehr Zuschauer bedeutet leider auch mehr Verkehr und mehr Belastung der Anwohner. Hier wird man sicherlich Probleme bekommen, die so ein Bauvorhaben auf Jahre blockieren oder unmöglich machen kann. Gerade wenn man neue Einnahmen generieren möchte, wie zum Beispiel durch Konzerte. Einfach wird der Weg also nicht, aber notwendig
In Braunschweig macht die Laufbahn wenig Sinn, die Deutschen Leichtathletikwettbewerbe können in kleinere Stadien wie Wattenscheid vergeben werden, da moderner und in der Größenordnung absolut ausreichend dafür. Eine Kurve braucht dann eigentlich kein Mensch mehr; ein Stadion wie in Wolfsburg (ohohohoh, er hat Wolfsburg gesagt…) oder Aachen könnte hier Vorbild sein. 30k mögen reichen, ein paar mehr können nicht schaden, jedoch kann zu groß auch ein Problem sein, bei nur mäßigem sportlichem Erfolg. Nur mit einem neuen Stadion generiert man mehr Einnahmen, mehr Logen, mehr VIP's , mehr Service und mehr Komfort = mehr Zuschauer. Eigentlich eine simple Formel, die auch jedem Traditionalisten einleuchten müsste. Auch wird man darüber nachdenken müssen, ob dieser Standort noch funktioniert - mehr Zuschauer bedeutet leider auch mehr Verkehr und mehr Belastung der Anwohner. Hier wird man sicherlich Probleme bekommen, die so ein Bauvorhaben auf Jahre blockieren oder unmöglich machen kann. Gerade wenn man neue Einnahmen generieren möchte, wie zum Beispiel durch Konzerte. Einfach wird der Weg also nicht, aber notwendig
Braunschweiger Junge seit 1993
Re: Eintracht-Stadion
https://www.braunschweiger-zeitung.de/s ... eiter.html
Ist zwar hinter einer Schranke, aber ich fasse es gerne zusammen:
Zum einen wird Kessels Aussage aus dem SBG aufgenommen, ein besseres bzw wettbewerbsfähigeres Stadion zu bekommen. Frau Kumpis erkennt an, dass grundsätzlich die Infrastruktur die Rahmenbedingungen bieten muss, um erfolgreich zu sein. Sie spricht u.a. "Optimierung im Bestand an".
->Ich lese/höre nicht raus, dass es unbedingt größer werden muss, denke aber es wäre schon besser.
Zur Laufbahn: hier ist man sich uneins. Die Stadt möchte ein Stadion mit Laufbahn, damit weiter die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in BS ausgetragen werden können. Den Status "4.größtes LA-Stadion in Deutschland" wollte man erhalten.
Auch Frau Kumpis denkt an die LA-Sparte der Eintracht und möchte eine Lösung die auch für sie passt.
Kessel und Fan-Vertreter würden eher ein reines Fußballstadion bevorzugen.
Zum Standort: ein Neubau woanders steht nicht zur Debatte. Niemand sucht ein Grundstück, Kessel und Fan-Vertreter Mario Goldmann sehen es als wichtiger an , am bisherigen Standort zu bleiben . Da Frau Kumpis auch lieber an "den Bestand" denkt, riecht es sehr stark nach Umbau, über den diskutiert wird.
Zum bestehenden Mietvertrag: läuft bis 2028 mit Option um 5 Jahre zu verlängern. Die Stadt sieht gar einen Vertrag bis 2033 (ist wahrscheinlich eher pragmatisch gedacht - in 2 Jahren wird es keine sinnvolle Alternative geben).
Die Finanzierung ist nicht ansatzweise geklärt.
Gerade weil auch weitere Investition anstehen, wie Leistungszentrum, Erneuerungen von Kabine, Eingängen.
Mein Fazit:
Eigentlich wissen so ziemlich alle , dass was passieren muss. Dann hörts aber auch schon wieder auf, denn was dieses "was" ist, weiß keiner, im Sinn von: Wie genau? Wann? Mit wem? Für wen? Und wer bezahlts?
Ist zwar hinter einer Schranke, aber ich fasse es gerne zusammen:
Zum einen wird Kessels Aussage aus dem SBG aufgenommen, ein besseres bzw wettbewerbsfähigeres Stadion zu bekommen. Frau Kumpis erkennt an, dass grundsätzlich die Infrastruktur die Rahmenbedingungen bieten muss, um erfolgreich zu sein. Sie spricht u.a. "Optimierung im Bestand an".
->Ich lese/höre nicht raus, dass es unbedingt größer werden muss, denke aber es wäre schon besser.
Zur Laufbahn: hier ist man sich uneins. Die Stadt möchte ein Stadion mit Laufbahn, damit weiter die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in BS ausgetragen werden können. Den Status "4.größtes LA-Stadion in Deutschland" wollte man erhalten.
Auch Frau Kumpis denkt an die LA-Sparte der Eintracht und möchte eine Lösung die auch für sie passt.
Kessel und Fan-Vertreter würden eher ein reines Fußballstadion bevorzugen.
Zum Standort: ein Neubau woanders steht nicht zur Debatte. Niemand sucht ein Grundstück, Kessel und Fan-Vertreter Mario Goldmann sehen es als wichtiger an , am bisherigen Standort zu bleiben . Da Frau Kumpis auch lieber an "den Bestand" denkt, riecht es sehr stark nach Umbau, über den diskutiert wird.
Zum bestehenden Mietvertrag: läuft bis 2028 mit Option um 5 Jahre zu verlängern. Die Stadt sieht gar einen Vertrag bis 2033 (ist wahrscheinlich eher pragmatisch gedacht - in 2 Jahren wird es keine sinnvolle Alternative geben).
Die Finanzierung ist nicht ansatzweise geklärt.
Gerade weil auch weitere Investition anstehen, wie Leistungszentrum, Erneuerungen von Kabine, Eingängen.
Mein Fazit:
Eigentlich wissen so ziemlich alle , dass was passieren muss. Dann hörts aber auch schon wieder auf, denn was dieses "was" ist, weiß keiner, im Sinn von: Wie genau? Wann? Mit wem? Für wen? Und wer bezahlts?
Re: Eintracht-Stadion
Win Win Situation: Neubau Süd und Gegengerade, Nord und Haupt modifizieren und zwar so, dass es eine Möglichkeit gibt die Laufbahn zu Spielen der Eintracht zu verstecken. Entweder mit ausfahrbaren Tribünen oder einer anderen Möglichkeit auf die ich momentan nicht komme. Bis 2033 wird es sicherlich nichts. Wenn man aber bedenkt wieviel Kohle die Stadt in die Stadthalle pumpt, 130 Millionen?, wäre für die Summe sicherlich ein schöner Umbau drin und was stahlt wohl mehr ins Land? Wohl eher das Stadion oder?
Re: Eintracht-Stadion
Seit mind. fünf Jahren gibt es den Plan, das Tennisheim abzureißen und in Kombi mit einer Tagespflege neu zu errichten. Bis heute ohne Ergebnis. Da geht es um ca. 5 Mio €. Deshalb fehlt mir die Phantasie, wie das bei einem wesentlich teueren Stadionprojekt werden soll.