Das ist einerseits eine gute Frage aber auch eine schlechte. Wir können ja nicht einfach so ein Spiel rausrechnen, weil es besonders gut lief. Klar in der Wissenschaft nimmt man die Ausreißer für die Betrachtung gerne aus. Aber dann nimmt man die Ausreißen in beiden Richtungen raus.Nordkurve hat geschrieben: 05 Okt 2026, 09:26 Wie würden diese Werte eigentlich ohne das Magdeburg-Spiel aussehen? Gäben die dann immer noch Anlass zu Optimismus?
Für meine Zahlen ist das MD-Spiel aber gar nicht so ein Ausreißer. Du kannst eigentlich jedes Spiel einzeln betrachten und wirst feststellen, dass wir bei den xG immer ziemlich gut dabei waren. An unserer offensiven Power hapert es nicht. Hier haben wir uns ganz klar verbessert. Es hapert an der gar nicht so großen aber spürbaren Verschlechterung in der Defensive. An den brutalen individuellen Fehlern. Die Höhe der Niederlagen ist dann wiederum das bekannte Spiel: Liegst du zurück, musst du viele wagen, um doch noch was mitzunehmen und dann kassierst du eben auch mal richtig, wenn dir das Glück nicht hold ist.
Also ich glaube schon, dass auch ohne MD noch genügen Gründe existieren, jetzt nicht alles zu hinterfragen und umzustoßen. Es gibt aber auch genugend Warnzeichen, dass wir ein bisserl was ändern müssen, um das nötigen Glück dann auch zu erzwingen.
Schauen wir mal, was in den nächsten Spielen so gehen wird.