Re: Sven Köhler [27, Kapitän]
Verfasst: 08 Feb 2026, 00:02
Wir dürften so ziemlich auf einen Nenner sein bis auf dein EDITEvil-Eike hat geschrieben: 07 Feb 2026, 18:17 Natürlich kann er danach noch arbeiten gehen oder noch eine Ausbildung/Studium machen. Das verbietet ihm keiner. Ich mache aktuell auch eine Umschulung. Aber auch ich hätte nichts dagegen, wenn ich ein paar Jahre früher ausgesorgt habe. Um das Ziel zu erreichen, muss ich schon recht früh so viel wie möglich verdienen und die Karriereleiter hochklettern, um mich nicht bis 67 kaputt zu arbeiten. Das Leben ist endlich. Je früher man seinen Ruhestand genießen kann, desto besser.
EDIT: Was sollen Fußballer nach ihrer aktiven Karriere noch leisten müssen? Wenn sie gut verdient haben, haben sie genügend Einkommenssteuer abgedrückt und mit ihrem Krankenkassen-Höchstbeitrag das marode System der Krankenkassen ordentlich gefüttert. Manche werden Trainer im Jugendbereich (wo sie nicht mehr viel verdienen - zum Glück haben sie vorher genügend verdient, um da auf Gehalt verzichten zu können) und geben so sogar der Gesellschaft was zurück.
Dann dürfte sich die Personalie ja zeitnah erledigt haben. Gut so. Ich hoffe, dass die Mannschaft heute mit einer guten Leistung und vielleicht einem Punkt in Bielefeld das Thema ad acta legt.DS68 hat geschrieben: 08 Feb 2026, 00:02 https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 73054.html
https://www.kicker.de/koehler-vor-wechs ... fermeldung
Kurze Anmerkung noch dazu:Burglöwe hat geschrieben: 08 Feb 2026, 08:50 Wir dürften so ziemlich auf einen Nenner sein bis auf dein EDIT
Steuern zahlen sie wenig, Sozialsteuern Krankenkasse Rentensteuer all das zahlen sie nur für knapp 10K€ alles was drüber ist wird nicht angefasst vom Staat
Aber da würden wir jetzt wieder in die Politik rein rutschen was in einem Sportforum nichts zu suchen hat (meine persönliche Meinung)
Die BZ schreibt auch das die Sockelablöse für Gomez höher liegt.Burglöwe hat geschrieben: 08 Feb 2026, 13:01 Von TM.de geklaut:
Die BZ berichtet wohl:
"Als Sockelablöse sollen, wie von der AZ/WAZ zuerst berichtet, 300.000 Euro aus der Schweiz nach Braunschweig kommen. Doch damit nicht genug. Ins Gesampaket dieses Deals fließen noch verschiedene erreichbare Boni ein, die im unteren sechsstelligen Bereich liegen sollen. Außerdem spart die Eintracht über eineinhalb Jahre das Gehalt ihres Kapitäns sowie weitere Zahlungen ein. Somit kommt der Traditionsklub nach unseren Informationen sogar auf eine siebenstellige Summe."
Danke
Danke für all eure Nachrichten, Kommentare und Reaktionen – egal, ob positiv oder kritisch. Ich habe wirklich alles gelesen und wahrgenommen.
Mir ist wichtig eines klarzustellen:
Ich wollte immer spielen und habe nie auf einen Wechsel gedrängt. Mir ging es nie darum, etwas zu erzwingen, sondern darum, für alle Beteiligten eine saubere sowie ehrliche Lösung zu finden, bevor man überhaupt einen Wechsel in Betracht zieht.
Ich war in diesem Prozess jederzeit offen, direkt und maximal transparent mit meinen Gedanken und Beweggründen. Aus meiner Sicht wäre es arrogant gewesen, ein solches Angebot von einem solchen Verein in meinem Alter nicht einmal anzuhören. Bis 2019 habe ich noch einen “Nine-to-Five”-Büro-Ausbildung gemacht und in der Oberliga bzw. Regionalliga gespielt. Daher haben Planungssicherheit und Perspektive für mich einen hohen Wert.Viele Begriffe sind in den letzten Wochen gefallen. Ich wurde unter anderem als „Verräter“ tituliert oder die Mannschaft als „sinkendes Schiff“. Fakt ist: Diese Mannschaft ist alles andere als das. Sie steht auf dem 14. Tabellenplatz, als jüngste Mannschaft seit über fünf Jahren – und sie ist gleichzeitig ein Team mit Werten, Energie und einer Kultur, in der jeder gerne in die Kabine kommt. Sie ist etwas Besonderes.
In mehreren Gesprächen konnte mir der Verein keine langfristige Perspektive zusichern, obwohl ich mir diese vorstellen konnte und sehr offen dafür war. Das respektiere und verstehe ich. Gleichzeitig musste ich mit Blick auf die Verjüngungs-Entwicklung im Fußball meine Schlüsse ziehen und nach der Auslotung von Parametern eine Entscheidung treffen, die nicht allen gefällt.
Ich habe in dieser Zeit immer alles gegeben– auf dem Platz, aber vor allem auch daneben. Ich habe versucht, diese junge Mannschaft zusammenzuführen und im Verein Prozesse anzustoßen, auch wenn ich dafür manchmal anecken musste.Was mich besonders stolz und auch sentimental macht, sind die Reaktionen meiner Teamkollegen. Trotz aller Enttäuschung sind sie mir mit Respekt und Verständnis begegnet und haben mir gezeigt, dass ich immer ein Teil dieser Mannschaft bleiben werde.
Ein Moment bleibt für mich besonders: das Gespräch mit der gesamten Mannschaft in einer der schwierigsten Phasen der Saison, als sich viele Jungs geöffnet und vor allen über ihre Gefühle gesprochen haben. So etwas sieht man im Fußball selten. Diese Kultur mitgeprägt zu haben, ist für mich der größte Erfolg.
Ich verlasse diesen Verein mit großem Respekt und Dankbarkeit. Es war eine intensive Zeit, in der ich von Tag eins an viele Widerstände überwinden musste und vielleicht nie die volle Akzeptanz aller Fans gespürt habe. Trotzdem bin ich stolz, Teil dieses besonderen Vereins gewesen zu sein.
Man begegnet Hass nicht mit Hass. Deshalb wünsche ich allen Fans – besonders auch denen, die sich unter die Gürtellinie geäußert haben – alles Gute und vor allem inneren Frieden.
Danke für alles. Euer Köhli.