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Aktuelle Situation
Re: Aktuelle Situation
Ich persönlich sehe es viel wichtiger an das Scouting vernünftig aufzubauen bzw. weiter zu entwickeln, um günstige und talentierte Spieler für die Bundesliga-Mannschaft zu finden. Wenn das funkt, hätten wir mittelfristig viel mehr Möglichkeiten auf Dauer Transfererlöse zu erzielen, als über die Ausbildung im NLZ.
Re: Aktuelle Situation
Ist aber Teil der gewollten strategie, junge Talente zu erkennen und zu fördern. Dazu gehört nun mal ein ordentliches NLZ.Fan1973 hat geschrieben: 18 Mai 2026, 21:44 Wie soll das Ganze finanziert werden? Wir haben schon Probleme bei der Spielerverpflichtung aufgrund der finanziellen Möglichkeiten und sollen jetzt noch Kohle ohne Ende in das NLZ investieren, wo man letzendlich sagen kann, außer Spesen nichts gewesen. Wirklich talentierte junge Spieler landen mit Sicherheit nicht bei Eintracht und wenn mal einer dabei sein sollte, ist es mehr als fraglich, ob man ihn in der ersten Mannschaft integrieren kann oder Gelder durch Transfererlöse generieren kann. Da sollte man mal die Frage nach den wirtschaftlichen und sportlichen Vorteil für Eintracht stellen.
Wieviel kohle da investiert werden muss kann man ja wohl kaum von außen abschätzen. Daher Analyse was man verbesser kann und ausbauen, was nicht bedeutet muss neue Gebäude oder andere Plätze.
Da aber nicht anzusetzen halte ich für absolut fahrlässig.
Re: Aktuelle Situation
Die finanziellen Kosten kann man schon von außen abschätzen, wenn man sich die Bilanzen von Eintracht anschaut und entsprechend analysiert, die öffentlich zugänglich im Handelsregister hinterlegt sind. Vor ein paar Jahren habe ich das mal gemacht. Ergebnis, die Kosten waren enorm hoch.eZtr0n hat geschrieben: 18 Mai 2026, 21:54 Ist aber Teil der gewollten strategie, junge Talente zu erkennen und zu fördern. Dazu gehört nun mal ein ordentliches NLZ.
Wieviel kohle da investiert werden muss kann man ja wohl kaum von außen abschätzen. Daher Analyse was man verbesser kann und ausbauen, was nicht bedeutet muss neue Gebäude oder andere Plätze.
Da aber nicht anzusetzen halte ich für absolut fahrlässig.
Re: Aktuelle Situation
Bedeutet also du würdest es schließen lassen oder zu mindest auf ein minimum reduzieren?Fan1973 hat geschrieben: 18 Mai 2026, 22:00 Die finanziellen Kosten kann man schon von außen abschätzen, wenn man sich die Bilanzen von Eintracht anschaut und entsprechend analysiert, die öffentlich zugänglich im Handelsregister hinterlegt sind. Vor ein paar Jahren habe ich das mal gemacht. Ergebnis, die Kosten waren enorm hoch.
Ich denke das eine analyse an erster Stelle keine großen kosten verursacht und man danach schlauer ist. Vlt liegen ja die enormen kosten auch an falschem Management.
Re: Aktuelle Situation
Eine hohe Kostenposition sind die Personalkosten (Trainer, Betreuer der Nachwuchsmannschaften) und der andere Kostentreiber sind die Instandhaltung und Wartung der Gebäude und Plätze des NLZ. Das hat erst einmal nichts mit dem Management zu tun, sondern sind viel mehr Fixkosten. Die andere Frage, die sich in Richtung Management stellt, warum kämpfen fast alle Mannschaften gegen den Abstieg. Eine Geamtanalyse der Situation verursacht insoweit keine großen Kosten, da stimme ich Dir vollständig zu. Im Gegenteil, diese Analyse sollte zwingend regelmäßig durchgeführt werden, um frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen bzw. zu vermeiden. Schließen würde ich es nicht zwingend, aber die Kosten sollten im Verhältnis zum zu erwartenden Ertrag stehen.eZtr0n hat geschrieben: 18 Mai 2026, 22:08 Bedeutet also du würdest es schließen lassen oder zu mindest auf ein minimum reduzieren?
Ich denke das eine analyse an erster Stelle keine großen kosten verursacht und man danach schlauer ist. Vlt liegen ja die enormen kosten auch an falschem Management.
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Kayleigh71
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Re: Aktuelle Situation
Das NLZ kann gar nicht geschlossen werden. Für Vereine der ersten und zweiten Liga ist es Voraussetzung für die Lizenz.
Re: Aktuelle Situation
Das ist zutreffend.Kayleigh71 hat geschrieben: 18 Mai 2026, 22:23 Das NLZ kann gar nicht geschlossen werden. Für Vereine der ersten und zweiten Liga ist es Voraussetzung für die Lizenz.
Re: Aktuelle Situation
Das ist für ein NLZ erforderlich:
Vorgeschriebene Infrastruktur (Trainingsplätze, Gebäude, Internat etc.)
Qualifiziertes Personal (Trainer, Athletiktrainer, Pädagogen, Psychologen)
Schulische Betreuung und Kooperationen mit „Eliteschulen des Fußballs“
Medizinische Versorgung, Scouting, Dokumentation
Einbindung in ein Qualitätsmanagementsystem der DFL/DFB
Da kann man schon erahnen, welche Kosten bei der Unterhaltung enstehen.
Laut § 3 Nr. 2 der Lizenzierungsordnung (LO) müssen alle Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ein Leistungszentrum als Fördereinrichtung führen.
Die NLZ sollen eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Nachwuchsspieler gewährleisten – sportlich, schulisch und sozial.
Die DFL unterscheidet verschiedene Kategorien (I–III).
Bundesliga‑Vereine: mindestens Kategorie II
2. Bundesliga: mindestens Kategorie III
Vorgeschriebene Infrastruktur (Trainingsplätze, Gebäude, Internat etc.)
Qualifiziertes Personal (Trainer, Athletiktrainer, Pädagogen, Psychologen)
Schulische Betreuung und Kooperationen mit „Eliteschulen des Fußballs“
Medizinische Versorgung, Scouting, Dokumentation
Einbindung in ein Qualitätsmanagementsystem der DFL/DFB
Da kann man schon erahnen, welche Kosten bei der Unterhaltung enstehen.
Laut § 3 Nr. 2 der Lizenzierungsordnung (LO) müssen alle Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ein Leistungszentrum als Fördereinrichtung führen.
Die NLZ sollen eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Nachwuchsspieler gewährleisten – sportlich, schulisch und sozial.
Die DFL unterscheidet verschiedene Kategorien (I–III).
Bundesliga‑Vereine: mindestens Kategorie II
2. Bundesliga: mindestens Kategorie III
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Doppel_Eintracht
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- Beiträge: 366
- Registriert: 20.03.2025
Re: Aktuelle Situation
Ich sehe in so einer Kooperation auch keinen Mehrwert. Kohle und Herzblut passen nicht zusammen. Das gäbe Kleinkrieg ohne Ende. Wenn VW - vor allem bei einem Abstieg des VFL - seine Gunst etwas gerechter verteilen würde, dann würden sich die Kräfteverhältnisse schnell angleichen. Aber das wird natürlich nicht passieren. Der riesige Vorsprung in der Nachwuchsarbeit resultiert doch vor allem aus den Zuwendungen der Konzernmutter. Wir müssen das halt anderweitig hinkriegen, siehe Freiburg und Mainz.Quark hat geschrieben: 18 Mai 2026, 20:19 Eine Kollaboration ist generell eine gute Idee, aufgrund der Interessenkonflikte des Hauptsponsors und des generell vollkommen abzulehnenden Geschäftsmodells dieses Konstruktes ist das in meinen Augen ein absolutes No Go. Da sollte man lieber mal in Hamburg oder Bremen anklopfen. Richtung Süden könnte Frankfurt für so etwas interessant sein. Wolfsburg niemals.
Wir brauchen endlich eine gute Vereinsführung, ein neues Präsidium und einen professionellen AR. Ausserdem muss es doch möglich sein, ausserhalb der VW-Welt finanzstarke Partner zu finden. Einem Benz traue ich das nicht zu.
Blaugelbe Grüße vom Main
Re: Aktuelle Situation
Eintracht Braunschweig geht bewusst andere Wege mit dem NLZ.Fan1973 hat geschrieben: 18 Mai 2026, 22:32 Das ist für ein NLZ erforderlich:
Vorgeschriebene Infrastruktur (Trainingsplätze, Gebäude, Internat etc.)
Qualifiziertes Personal (Trainer, Athletiktrainer, Pädagogen, Psychologen)
Schulische Betreuung und Kooperationen mit „Eliteschulen des Fußballs“
Medizinische Versorgung, Scouting, Dokumentation
Einbindung in ein Qualitätsmanagementsystem der DFL/DFB
Da kann man schon erahnen, welche Kosten bei der Unterhaltung enstehen.
Laut § 3 Nr. 2 der Lizenzierungsordnung (LO) müssen alle Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ein Leistungszentrum als Fördereinrichtung führen.
Die NLZ sollen eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Nachwuchsspieler gewährleisten – sportlich, schulisch und sozial.
Die DFL unterscheidet verschiedene Kategorien (I–III).
Bundesliga‑Vereine: mindestens Kategorie II
2. Bundesliga: mindestens Kategorie III
Es geht um fußballerische Ausbildung und nicht ums Gewinnen. So werden auch Spieler bewusst gefördert, die sonst keine oder eine untergeordnete Rolle spielen.
Zieht Leistungsträger früher in die nächsthöhere Jugendklasse, nimmt bewusst jüngere Jahrgänge und Spieler die später im Jahr Geburtstag haben, also körperlich den anderen im gleichen Geburtsjahr unterlegen sein können.
In den Jugendklassen können 6 Monate Entwicklung körperlich viel, vielleicht den Unterschied machen.
Wer mehr erfahren möchte, kann nach Eintracht Braunschweig NLZ Interview googeln.
Dort gibt es Videos, Berichte und News zu finden.
Die Jugendarbeit wird so gestaltet, um Talente zu entdecken, die bei der üblichen Vorgehensweise auf der Strecke bleiben würden.
- SchmackieBS
- Moderator
- Beiträge: 1.490
- Registriert: 25.03.2025
Re: Aktuelle Situation
NLZ ist ein gutes Thema zur Diskussion mit Quark & Co., die in der Kaderplanung sich zu sehr vom Thema entfernt hatte.
Sind wir überhaupt reif für die 2.Liga? Ein reifer Zweitligist sind wir mMn nicht. Aber man hätte es erwarten dürfen nach 4. Saisons in der Klasse, oder?
Woran hapert es? Ich halte den Kader selbst die jüngere Kaderplanung und insbesondere unseren aktuellen Trainer für ligareif. Aber warum ist es trotzdem immer so knapp?
Sind es diese Dinge drumherum, wie das NLZ. Die Infrastruktur, die sich seit dem Ausflug in die 1.Liga kaum oder gar nicht entwickelt hat oder sehe ich das falsch? Sind das die Faktoren, die uns im Stillstand verharren lassen?
Sind wir überhaupt reif für die 2.Liga? Ein reifer Zweitligist sind wir mMn nicht. Aber man hätte es erwarten dürfen nach 4. Saisons in der Klasse, oder?
Woran hapert es? Ich halte den Kader selbst die jüngere Kaderplanung und insbesondere unseren aktuellen Trainer für ligareif. Aber warum ist es trotzdem immer so knapp?
Sind es diese Dinge drumherum, wie das NLZ. Die Infrastruktur, die sich seit dem Ausflug in die 1.Liga kaum oder gar nicht entwickelt hat oder sehe ich das falsch? Sind das die Faktoren, die uns im Stillstand verharren lassen?
mit Prädikat: Brunswiga Klinterklater
Re: Aktuelle Situation
In ganz vielen Beiträgen, auch in dem Schlussabsatz des vorstehenden Beitrages, wird die Schuld an der fehlenden sportlichen Entwicklung im Präsidium, dem Aufsichtsrat und den Führungskräften der ausgegliederten Fußball-GmbH gesehen. Dabei wird m.E. übersehen dass die Eintracht seit dem Wiederaufstieg das jährliche Lizensierungsverfahren ohne gravierende Auflagen bestanden hat. Das spricht trotz eines knappen Budgets nicht gegen die Verantwortlichen.Doppel_Eintracht hat geschrieben: 19 Mai 2026, 00:17 Ich sehe in so einer Kooperation auch keinen Mehrwert. Kohle und Herzblut passen nicht zusammen. Das gäbe Kleinkrieg ohne Ende. Wenn VW - vor allem bei einem Abstieg des VFL - seine Gunst etwas gerechter verteilen würde, dann würden sich die Kräfteverhältnisse schnell angleichen. Aber das wird natürlich nicht passieren. Der riesige Vorsprung in der Nachwuchsarbeit resultiert doch vor allem aus den Zuwendungen der Konzernmutter. Wir müssen das halt anderweitig hinkriegen, siehe Freiburg und Mainz.
Wir brauchen endlich eine gute Vereinsführung, ein neues Präsidium und einen professionellen AR. Ausserdem muss es doch möglich sein, ausserhalb der VW-Welt finanzstarke Partner zu finden. Einem Benz traue ich das nicht zu.
Für ein Ehrenamt / unendliches Engagement im Präsidium als auch im Aufsichtsrat ist immer die Bereitschaft der jeweiligen Person Voraussetzung, sich einer derartigen Aufgabe zu stellen. Diese Bereitschaft möglicher Kandidaten wird heutzutage sehr oft bereits im Voraus durch den öffentlichen Umgang mit ihnen, z.B. in den Medien oder den bekannten Foren, eliminiert. Der negative Umgang mit der Präsidentin der Eintracht spricht diesbezüglich Bände. Die nächste Wahl für das Präsidium steht demnächst an!
Die Führungskräfte der Fußball-GmbH sind dagegen Gehaltsempfänger. Diese sollen und müssen sich sachlicher Kritik stellen. Die Betonung liegt auf „sachlicher Kritik“. Von denjenigen, die sich kritisch äußern, sollten aber dann auch Vorschläge kommen, „was“ und „wie“ etwas geändert / verändert werden soll. Namentlich wird in dem vorstehenden Beitrag der Finanzvorstand Benz benannt.
Meine konkrete Frage an den Verfasser des Beitrages lautet: Wie würde er die Sponsorensuche außerhalb des VW-Konzerns gestalten? Worin würde seine Suche sich positiv abheben?